! ! ! N E W S ! ! !
September 2010 - Die Ferien sind vorbei und wenn ich nach draußen schaue, anscheinend der Sommer auch... :-(
Aber gut das es Indoor-Sportarten gibt! Und Karate gehört nun mal dazu. Wir möchten auf diesem Wege Anfängern, Seiten- und Wiedereinsteigern dazu animieren, bei uns mitzumachen.
Wie? ganz einfach:
1) zur Trainingsstätte kommen
2) Turnhose, T-Shirt und die nakten Füße mitbringen
(denn bei uns wird Barfuß Trainiert)
3) uuund m i t m a c h e n ! ! !
(jeglicher Lestungsstand - auch der "Nuller" - wird im Training berücksichtigt!)
Wann, wer und wo? hier:
- Kinder ab 8 Jahren - Montags 17:30 - 18:45 Uhr
Sporthalle an der Feuerwehr
- Breitensport - Dienstags 18:30 - 20:30 Uhr
Sporthalle hinter der Josefschule, einfach links durch´s Tor (auch wenn es
abgeschlossen aussieht) und ab über den hinteren Schulhof in die Halle...
Das Ganze ist kostenlos, unverbindlich und von keiner Mitgliedschaft oder vorheriegen Anmeldung beim TVE abhänging. Nur wenn es einem gefällt und mann/frau/kind dabeibleiben möchte, ist eine Anmeldung beim TVE von Nöten. Und unter uns gesagt: jede "Muckibude" ist vermutlich teuerer...
Weitere Infos hierzu bei Heinz Niesing - siehe Kontakte - oder per Mail an nino@karate-emsdetten.de
Sommerliche Grüße wünscht Nino :-)
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Einführung:
Karate? - was ist das? - nur für Schläger? - nur für Sportler? - nur zur
Selbstverteidigung? - nur für junge Leute?
Das waren meine ersten Gedanken - aber weit gefehlt - wir betreiben
Karate-Do! "Do" heißt wörtlich übersetzt "Weg" und könnte somit frei
übersetzt Kampfkunst- & Lebensweg bedeuten; es hat also auch etwas
mit Respekt und Disziplin zu tun. Beim Training in unserer Goju-Ryu
Stilrichtung wird schnell klar: erst die Ab- und dann die Gegenwehr -
ist somit mehr (Selbst-)Verteidigung denn Angriff - und noch viel
mehr!!!
1982 gründete Hanshi Fritz Nöpel (9.Dan) den ersten Goju-Ryu Karate-Do
Verein in (Kamen) Deutschland. In Japan wurde er von Sensei Tomoharu
Kisaki (9.Dan) ausgebildet. Sensei Nöpel hat Sensei Kisaki bis zu dessen
Tode 1996 als seinen Lehrer angesehen. ... s.a.u.
Aber dies soll ja eigenlich nur eine kleine Einführung sein. Näheres kann
mann/frau beim Lesen unserer Seiten, den entsprechenden LINKS folgend
oder den Buchtip´s beherzigend erfahren.
Für Fragen oder Anregungen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung:
siehe KONTAKT - oder einfach mal reinschauen: siehe TRAININGSZEITEN
________________________________ Martin (Nino) Nienaber 
Geschichte des Karate
Zweikampftechniken hat es zu allen Zeiten gegeben. Seit Menschengedenken musste man sich stets untereinander messen, sei es in kriegerischer Auseinandersetzung oder als sportlicher Vergleich. Sowohl auf altägyptischen Wandmalereien als auf guterhaltenen griechischen Amphoren lassen sich Darstellungen von Zweikampfszenen finden, die belegen, dass jede Kultur ihre eigenen Ausprägungen von Kampftechniken hatte.
Karate bedeutet wörtlich: leere (unbewaffnete) Hand. Unter dieser japanischen Bezeichnung ist die Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung weltbekannt geworden. Und dennoch stammt Karate ursprünglich nicht aus Japan. Vielmehr ist China als die Wiege des heutigen Karate anzusehen. Von dort aus gelangte es über Okinawa nach Japan. Den japanischen Karate-Lehrern aber ist es vor allem zu verdanken, dass Karate heute weltbekannt ist.
Die Ursprünge des Karate gehen bis ins sechste Jahrhundert n. Chr. zurück. Es wird gesagt, dass Bodhidarma, der 28. Nachfolger Buddhas, die Mönche des Shaolin Klosters im Zen-Buddhismus und in gymnastischen Kampfübungen unterrichtete. Das Kloster Shaolin liegt in der Provinz Honan, in der Nordhälfte Chinas. Shaolin wird heute als Ausgangspunkt für die Entstehung der chinesischen Kampfkünste angesehen. Das Shaolin-Kloster wurde im Laufe seiner Geschichte mehrere Male durch die jeweiligen politischen Machthaber zerstört, die Mönche wurden getötet bzw. vertrieben. Die Mönche, die fliehen konnten, sorgten für das Überleben der Shaolin-Techniken.
Im Laufe vieler Jahrhunderte bildeten sich verschiedene Richtungen der Kampfkünste heraus. So unterscheidet man zwischen Wai-Chia (=äußere, harte Schule) und Nai-Chia (=innere, weiche Schule). In den nördlichen Provinzen Chinas wurden andere Techniken trainiert als im Süden des Landes, nicht zuletzt bedingt durch unterschiedliche Lebensumstände und geographische Gegebenheiten. Die Grenzen zwischen den verschiedenen Richtungen sind fließend, man findet in jedem Stil auch Elemente der anderen Richtungen. Der Oberbegriff für alle dem heutigen Karate ähnlichen chinesischen Kampfkünste ist Ch'uan-fa (Kung-Fu oder japanisch: Kempo).
Im Jahre 1921 machte Gichin Funakoshi (er gilt als Begründer des Shotokan-Karate) zum ersten Mal eine Demonstration des Karate in Japan. Danach folgten auch andere Karate-Lehrer aus Okinawa seinem Beispiel, z.B. Miyagi, Mabuni u. a. Goju-Ryu gilt heute als eines der vier großen Japanischen Karate-Systeme, neben dem Shotokan, dem Shito-Ryu und dem Wado-Ryu. Der Name des Systems Goju-Ryu (=harter und weicher Stil) bringt Miyagis in den verschiedensten Stilrichtungen gemachte Erfahrungen zum Ausdruck. Er selbst hielt sich auch mehrere Jahre in China auf und ist entsprechend stark von den dortigen Systemen beeinflusst worden. Er wollte eine Synthese aus harten und weichen Techniken schaffen. Vom Prinzip her bedeutet das, bezogen auf das Goju-Ryu Karate, einen Angriff hart zu führen, andererseits aber harten Angriffen weich auszuweichen, um dann eventuell wieder hart zu kontern. Den Wechsel zwischen hart und weich bzw. zwischen Anspannung und Entspannung gilt es zu beherrschen. Wird eine Karatetechnik ausgeführt, so versucht der Karateka für den Bruchteil einer Sekunde die gesamte Körperkraft auf einen relativ kleinen Punkt seiner Gliedmaßen zu konzentrieren, um möglichst viel Energie schockartig auf den Körper des Gegners zu übertragen. In dem kurzen Augenblick des Kontaktes mit dem Gegner befindet sich der Körper des Ausführenden in einem Höchstmaß an Spannung. Direkt nach dem Auftreffen wird der Körper sofort wieder entspannt. Je kürzer die Zeit der Anspannung ist, desto größer ist die Schockwirkung der Technik. Dieses Prinzip, das Zusammenwirken von harten und weichen Techniken, von Anspannung und Entspannung, wollte Chojun Miyagi in dem Namen Goju-Ryu zum Ausdruck bringen.
Miyagi starb im Jahre 1953. Er hatte in Japan den bekannten Karate-Meister Gogen Yamaguchi zu seinem Nachfolger erklärt. Miyagi hinterließ sowohl auf Okinawa als auch in Japan mehrere bedeutende Schüler, u.a. auch Sensei Tomoharu Kisaki. Wie in allen anderen Systemen auch gibt es heute unter den Goju-Ryu Schulen keine Einigung über die Ausrichtung. So lehnen insbesondere die Nachfolger Miyagis auf Okinawa das heutige Wettkampfkarate ab.
In Deutschland gibt es seit 1978 den Deutscher Karate Verband (=DKV), der als Dachverband aller großen Stilrichtungen anzusehen ist. Diesem Verband gehört auch der Goju-Ryu Karate Bund Deutschland (=GKD) an.
(Quelle: Goju-Ryu Karate-Do, ISBN 3-00-001342-3)
siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Goju-ryu  |